
Haben wir den großen Umbruch gemeistert? Haben wir uns dem Alltag angepasst?
Schaffen wir es, all das zu verkraften, was der sogenannte Fortschritt von
uns fordert? Ich glaube nein!
Zumindest bewegen sich unsere Zivilisationskrankheiten ständig in einer
steilen Aufwärtskurve und stündlich verlangt die fortschrittliche Lebensweise
ihren Tribut.
Es sterben Menschen, die bei einer anderen und gesünderen Lebensweise noch
Jahrzehnte hätten leben können.
Um so mehr liegt es an uns, dass wir das, was wir als falsch erkannt haben,
abstellen und unsere Lebensweise auf das Unabwendbare einstellen.
Einmal als Schädliche erkannte Einwirkung verhindern, das ist das Gebot
der Stunde.
Das beginnt bei unserer Ernährung und endet bei der Art zu leben. Das Gesunde
erspüren, Gefahren erkennen und ausweichen, das bringt uns ein längeres Leben,
welches wir auch mit Freude genießen können.
Zu allem gehört Gefühl und Instinkt. Diese Eigenschaften sind uns von der
Natur in die Wiege gelegt worden und in unseren Genen verankert.
Leider sind sie zum großen Teil durch den Fortschritt und die Technik verlorengegangen.
Der Instinkt muss gepflegt und geschult werden, nur dann kann man sich von
ihm leiten lassen, wie das unsere Urahnen noch taten. Sie erkannten instinktiv
die Gefahr, die sichtbare und unsichtbare. Sie stellten sich ihr oder wichen
ihr aus, je nachdem wie es die Situation erforderte.
Zu diesen Gefahren zählen auch die Erdstrahlen.
Diesen ausgesetzt, fühlte man sich nicht wohl und wich aus. Der Instinkt,
das Gefühl sagte den Menschen, wo sie sich in Ruhe niederlassen konnten, wo
ein Guter Platz war.
Es gibt heute noch Menschen, die ein solch ausgeprägtes Gefühl haben und
spüren, wo sie sich nicht aufhalten sollten.
Hier fühle ich mich wohl, hört man sie sagen, und sie verlassen den Platz
oft genügen einige Zentimeter, um aus der Gefahrenzone zu sein.
Dieses Gefühl aber ist bei den meisten Menschen im Laufe der Jahrtausende
so degeneriert, dass man heute schon von einer Gefühllosigkeit sprechen muss.
Wohl dem, der es noch hat! Er ist von Gott begnadet.
Es ist inzwischen längst erwiesen und zwar spätestens, als man durch physikalische
Messmethoden den Nachweis führen konnte, das wir ständigen Strahlungen ausgesetzt
sind. Strahlungen, die aus dem All kommen, und Strahlungen die uns entgegengesetzt
aus der Erde erreichen. Beide brauchen wir als Energiespender, nur kommt es
dabei auf die Dosis an. Wie alles im Leben ist jedes Zuviel schädlich, so auch
bei Strahlen.
Alle Arten von Strahlen, die uns aus der Erde erreichen, nennt der Volksmund
Erdstrahlen. Darunter versteht man eigentlich in der Hauptsache solche Strahlen,
die dem menschlichen Organismus schaden. Und in der Tat, die meisten Strahlungsarten,
die aus der Erde kommen, sind ionisierende Strahlen aber – und das weiß
die Wissenschaft schon seit Jahrzehnten – sind krankheitserregende Strahlen.
Der globale Begriff Erdstrahlen birgt Strahlenarten in sich die verschiedene
Ursachen haben können. Die wohl bekanntesten davon dürften die Strahlen sein,
die von Wasseradern herrühren.
Regen und Schmelzwasser versickern in der Erde und suchen sich ihren Weg.
Die Beschaffenheit des Erdinnern Lehm, Kies, Fels bestimmen den Verlauf der unterirdischen Wasserader.
Ist diese zu hoch, so wirkt sie schädlich auf den menschlichen Organismus.
Eine weitere Störungsart, die wir unter dem Begriff Erdstrahlen einordnen
können, ist die Erdverwerfung, Gesteinschichten in Jahrmillionen gebildet, werden
durch Erschütterungen, wie die Auswirkungen eines Erdbebens, gebrochen und nach
oben oder unten verschoben.
Die Erde ist ja keine tote Materie, sondern sie ist seit Urbeginn ständig
in Bewegung. Wir wissen, dass sich unsere riesigen Kontinente Amerika, Afrika,
Asien in einer gewaltigen Trift ständig von Westen nach Osten verschieben.
Das hängt mit der Umdrehung der Erde zusammen. Dieses Verschieben und ineinander
verkeilen erzeugt Spannungen, die nach einer Entspannung suchen. Die Erde beginnt
zu beben, und die durch ein solches Beben entstehenden Wellen pflanzen sich
fort und werden auch noch von den entfernt liegenden Seismographen registriert.
In solchen Fällen kann es auch in sehr weit abgelegenen Regionen zu Erdverwerfungen
kommen.
An den Bruchstellen von Verwerfungen wird ebenfalls Energie abgestrahlt.
Kein Mensch weiß warum. Doch Rutengänger orten solche Ausstrahlungen, und das
nicht seit gestern.
Doch damit sind die Arten der Störungen, die aus der Erde kommen, noch nicht
erschöpft. Die Ansammlung von Erdgas und Erdöl sendet ebenfalls Strahlen aus.
Von Erz durchwirktes Gestein oder Felsen strahlen Energie nach oben ab.
Diese Energie sucht sich ihren Weg in Form von Mikrowellen und ergießt sich
in unsere
Atmosphäre, um sich mit den Strahlen aus dem All zu vermengen.
Während die Strahlen aus dem All durch unsere Stratosphäre und Atmosphäre
gefiltert und dadurch für uns Menschen verträglich werden, ist ein Filtrat der
Erdstrahlen nicht gegeben. Sie haben die Eigenart, durch sämtliche Materien
ungehindert hindurchzudringen, ganz gleich ob es sich dabei um Erdmassen, Gestein,
Beton, Holz, Kunststoffe usw. handelt.
Die Strahlen der Erde durchdringen alles, alles was sich ihnen in den Weg
stellt. Sie können unmittelbar über der Erde ebenso festgestellt werden, wie
auch im obersten Stockwerk eines Wolkenkratzers. Das Seltsame dabei ist, dass
sich ihre Intensität dabei nicht vermindert.
Und noch eine Eigenart haben Erdstrahlen, ihr Verlauf ist stets senkrecht
nach oben, ohne Abweichungen nach rechts oder links, und wenn sie an einer Stelle
im Erdgeschoss
Störungen feststellen, dann können sie diese auch nach oben projektieren.
Auf den Zentimeter genau können sie in den Stockwerken darüber die gleiche Art,
die gleiche Intensität messen.
Georg Otto
Erdstrahlen
Auswirkungen auf unsere Gesundheit
Angenommen wird, dass die optimale Körperlage im Bezug auf das Magnetfeld
der Erde in Richtung Nord/Süd liegt, so das in liegender Lage der Kopf zum Norden
zeigt, die Beine zum Süden weisen.
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