Was ist Geomantie ?

Auszug aus dem Lexikon der Esoterik.

 

Im Fernen Osten ist es auch heute noch üblich, sich genau zu überlegen, an welcher Stelle man ein Bauwerk errichtet.Dabei geht es nicht um Städteplanung oder ästhetische Gesichtspunkte, sondern um die wirklich geeignete Lage.Im Westen ist das Richtfest ein überliefertes Ritual, um das Gebäude und seine Bewohner vor Unheil zu bewahren. Dies sind Beispiele für Geomantie in unserem Jahrhundert.Die ursprüngliche Bedeutung der Geomantie ist die Kunst, die Orte der Kraft zu erkennen.Sakrale Bauwerke wurden in alten Zeiten oft an Plätzen errichtet, an denen eine starke Beziehung zwischen irdischen und kosmischen Energien besteht.Nigel Pennick schreibt dazu in seinem Buch :Die alte Wissenschaft der Geomantie.Der Mensch im Einklang mit der Erde ( Dianus – Trikont. )Schon immer war das Ziel der Geomantie, das Gleichgewicht zwischen Erde und Kosmos wieder herzustellen, indem man so baut, dass man sich an die Natur anpasst und sich nicht gegen sie stellt.Er berichtet über die wechselhafte Geschichte, die, die Geomantie seit der Zeit der megalithischen Bauwerke erlebt hat.Noch im Mittelalter gab es die heilige Geomantie der Kirchenbauer.Erst die zunehmende Urbanisation hat den Bezug zwischen Menschen und Umwelt und seinen direkten Kontakt zur Erde zerstört. In der Geomantie wird die Welt als ein Kontinuum betrachtet, in dem alle Handlungen, ob natürlich oder übernatürlich, ob bewusst oder unbewusst, in subtiler Weise miteinander verbunden sind. Das Gefühl für diese Wechselwirkungen, meint Pennick, kann man in  den Bauwerken der Vergangenheiten wiederentdecken.

 

Geomatie in der Stadt

 

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